MEINUNG: "Ihr Kinderlein kommet"
Geschrieben von: Simon Pfeiffer   
Dienstag, 27. Dezember 2011 22:04

Wir Christen feiern an Weihnachten, dass Gott als hilfloser Mensch zur Welt kam und sich bemuttern – und bevatern – liess. Dieses von Gott geschenkte Kind wurde ausgewachsen zum Wundermann, Heiler und Prophet Jeschua aus Nazaret. Ihm lagen offenbar die Kinder am Herzen, denn er machte den Ausspruch: „Lasst die Kinder zu mir kommen!“

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MEINUNG: "Götzendienst oder Gottesdienst?"
Geschrieben von: Krishna Prema   
Donnerstag, 08. Dezember 2011 12:43

Wer sich gegenseitig kennt, kann sich besser verstehen. Dies ist das Motto der Veranstaltungsreihe `Woche der Religionen`. So fanden dieses Jahr zum fünften Mal landesweit  unzählige interreligiöse Veranstaltungen statt. Auch ich erlebte eine sehr spannende und bereichernde Woche. Erwähnen möchte ich einen Rundgang durch die Räume des Rietbergmuseums, gemeinsam mit Religionswissenschaftlern  aus Bern. Der Kurator selbst gab uns einen Einblick in die Ausstellung zum Thema Mystik. Darauf folgte die Eröffnung der Ausstellung über Ostkirchen im Zürcher Stadthaus. Wir bestaunten unglaublich eindrückliche Fotografien, die einen Einblick in die Welt des Gottesdiensts und der Ikonen- Verehrung gaben. Eine Begegnung mit den Mitgliedern der Sikhs und schliesslich der interreligiöse Gottesdienst in der Augustinerkirche waren dann ein würdiger Abschluss.

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„...denn die Menschen sind alle Geschwister“
Geschrieben von: Lena Mumenthaler   
Samstag, 19. November 2011 15:21

Eine Ausstellung zu Musliminnen und Muslimen im Kanton Bern
Bericht zur Vernissage am 1. November 2011

Der Islam hat viele Gesichter, und Muslime und Musliminnen sind nicht grundsätzlich anders als der Durchschnittsschweizer. Dies möchte die Ausstellung, die noch bis zum 3. Dezember in der Heiliggeistkirche in Bern zu sehen ist, zeigen. Zwanzig Muslime und Musliminnen aller Altersgruppen und Nationalitäten beantworteten dieselben Fragen: „Was war bis anhin der glücklichste Moment in deineStefan Maurer, Fotografm Leben?“ und „Was bereitet dir Sorgen?“ gehörten dazu. Die verschiedenen Antworten zeigen auf, dass Musliminnen und Muslime dieselben Hoffnungen und Sorgen haben wie alle Menschen. Die Geburt der Kinder oder der Lehrabschluss wurden zum Beispiel als glücklichster Tag erwähnt, aber auch der Tag, an dem der Asylantrag angenommen wurde. Sorgen machten sich die zwanzig Personen über die Zukunft der Kinder, die Umweltverschmutzung oder über die politische Situation im ihrem Heimatland. Die Porträtierten wurden auch nach ihrem Glauben gefragt, und auf den zwanzig Plakaten sind zwanzig verschiedene persönliche Ansichten zum Glauben zu lesen. Die kurzen Interviews, die auf den Plakaten nachzulesen sind, werden von Bildern des Fotografen Stefan Maurer begleitet. Zusammen bieten sie einen kurzen Einblick in das Leben von zwanzig verschiedenen Menschen.

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"Vom Schächt- zum Minarettverbot"
Geschrieben von: Anna Jörger   
Montag, 14. November 2011 16:17

Rezension - Vatter, Adrian (Hrsg.): «Vom Schächt- zum Minarettverbot. Religiöse Minderheiten in der direkten Demokratie». Verlag Neue Zürcher Zeitung: Zürich 2011.

«Stärker als viele andere Länder ist die Schweiz im Verlaufe ihrer Geschichte von religiös motivierten Glaubenskonflikten geprägt worden. […] Dass die Schweiz an diesen religiös dominierten Konflikten nicht zerbrach, sondern trotz konfessioneller und sprachlicher Heterogenität zusammenwuchs, führen Sozialwissenschaftler auf die hohe Integrationskraft ihrer politischen Institutionen zurück».

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Yoga – Religion oder Sport?
Geschrieben von: Tamar Krieger   
Donnerstag, 27. Oktober 2011 15:41

In der Schweiz ist Yoga in den letzten Jahren zum Trendsport geworden  sie ist eines der Länder in Europa, wo Yoga am meisten praktiziert wird. In praktisch allen Fitnesscentern sowie in anderen Trainingsorten werden Yogakurse angeboten. Das Angebot reicht von Power-Yoga zu Bikram- und Hatha-Yoga. Viele Krankenkassen unterstützen sogar finanziell den Besuch solcher Kurse.
Dabei stellen sich aber einige Fragen: Ist Yoga wirklich ein Sport oder „nur“ eine Meditationsform zum Nutzen der Religion? Woher kommt Yoga eigentlich und was ist sein Ziel? Und wie ist es zu uns in die Schweiz gelangt?

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Neuformierung von Religion in der Gegenwart
Geschrieben von: Lena Mumenthaler   
Dienstag, 25. Oktober 2011 18:53
Religionspolitik - Öffentlichkeit - Wissenschaft

Rezension: „Religionspolitik – Öffentlichkeit – Wissenschaft“ von Martin Baumann und Frank Neubert 

Der Religion droht die Irrelevanz und ein nahes Ende. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war diese Ansicht in der Wissenschaft weit verbreitet. Mit Thomas Luckmanns These der Privatisierung der Religion, die er 1967 in „Die unsichtbare Religion“ veröffentlichte, änderte sich diese Sicht. Als nicht mehr nur die organisierten Religionen untersucht wurden, zeigte sich, dass Religion keineswegs aus dem Leben der Menschen verschwand. Im kürzlich erschienenen Sammelband „Religionspolitik – Öffentlichkeit – Wissenschaft“ zeigen verschiedene (Religions-)Wissenschaftler, dass sich Religion und Religionen in gegenwärtigen Gesellschaften neu formieren und in den drei Bereichen Religionspolitik, Öffentlichkeit und Wissenschaft wieder vermehrt eine Rolle spielen.

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Wahrnehmung des Islams in der Schweiz und in Europa
Geschrieben von: Oliver Thommen   
Donnerstag, 20. Oktober 2011 08:47

Tagung zum Thema "Islam-Debatten: Schweiz – Europa"

Die SGMOIK, die GRIS und das Berner Institut für Islamwissenschaft luden zur dreitägigen Konferenz zum Thema "Islam-Debatten: Schweiz – Europa" ein. An der Tagung sollte untersucht werden, auf welche Weise und mit welchen Folgen in der Schweiz und überhaupt in Westeuropa über ‹Islam› und ‹Muslime› debattiert wird.

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