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Geschrieben von: Anna Jörger
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Montag, den 14. November 2011 um 16:17 Uhr |
Rezension - Vatter, Adrian (Hrsg.): «Vom Schächt- zum Minarettverbot. Religiöse Minderheiten in der direkten Demokratie». Verlag Neue Zürcher Zeitung: Zürich 2011.«Stärker als viele andere Länder ist die Schweiz im Verlaufe ihrer Geschichte von religiös motivierten Glaubenskonflikten geprägt worden. […] Dass die Schweiz an diesen religiös dominierten Konflikten nicht zerbrach, sondern trotz konfessioneller und sprachlicher Heterogenität zusammenwuchs, führen Sozialwissenschaftler auf die hohe Integrationskraft ihrer politischen Institutionen zurück». |
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Geschrieben von: Lena Mumenthaler
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Dienstag, den 25. Oktober 2011 um 18:53 Uhr |
Rezension: „Religionspolitik – Öffentlichkeit – Wissenschaft“ von Martin Baumann und Frank Neubert Der Religion droht die Irrelevanz und ein nahes Ende. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war diese Ansicht in der Wissenschaft weit verbreitet. Mit Thomas Luckmanns These der Privatisierung der Religion, die er 1967 in „Die unsichtbare Religion“ veröffentlichte, änderte sich diese Sicht. Als nicht mehr nur die organisierten Religionen untersucht wurden, zeigte sich, dass Religion keineswegs aus dem Leben der Menschen verschwand. Im kürzlich erschienenen Sammelband „Religionspolitik – Öffentlichkeit – Wissenschaft“ zeigen verschiedene (Religions-)Wissenschaftler, dass sich Religion und Religionen in gegenwärtigen Gesellschaften neu formieren und in den drei Bereichen Religionspolitik, Öffentlichkeit und Wissenschaft wieder vermehrt eine Rolle spielen. |
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Geschrieben von: Oliver Thommen
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Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 08:47 Uhr |
Tagung zum Thema "Islam-Debatten: Schweiz – Europa"
Die SGMOIK, die GRIS und das Berner Institut für Islamwissenschaft luden zur dreitägigen Konferenz zum Thema "Islam-Debatten: Schweiz – Europa" ein. An der Tagung sollte untersucht werden, auf welche Weise und mit welchen Folgen in der Schweiz und überhaupt in Westeuropa über ‹Islam› und ‹Muslime› debattiert wird.
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Geschrieben von: Stephan Tschirren
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Samstag, den 21. Mai 2011 um 09:34 Uhr |
Publikation zum Umgang mit Potentialen und Risiken des Faktors Religion Welche Rolle spielt Religion in der Entwicklungszusammenarbeit? Wie kann mit den Potentialen und Risiken umgegangen werden? Diesen Fragen geht Anne-Marie Holenstein im Buch "Religionen – Potential oder Gefahr? Religion und Spiritualität in Theorie und Praxis der Entwicklungszusammenarbeit" nach. Der vorliegenden Publikation liegt ein mehrjähriges Forschungsprojekt zugrunde, welches die Autorin im Auftrag der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) durchgeführt hat. Als Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Thema setzt die Autorin die „Tatsache, dass Religionen vitale kulturelle und politische Gestaltungskräfte sind“. Trotz dieser wichtigen Rolle, die Religionen in gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen wahrnehmen, sei der Umgang mit Religion – gerade in der Entwicklungszusammenarbeit – aber „zutiefst ambivalent“.
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Geschrieben von: Jonathan Hoppler
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Mittwoch, den 11. Mai 2011 um 08:59 Uhr |
Der Gründungsmythos als einende Geschichtskonstruktion In der Schweiz besitzt die religiöse Ausrichtung für die nationale Identität heute laut einer Umfrage keine grosse Bedeutung. Das Meinungsforschungsinstitut Isopublic hat im Auftrag des Magazins Reader's Digest Schweizerinnen und Schweizer gefragt, was für sie die schweizerische Identität ausmache. Nur magere 3,5 Prozent der Befragten räumten der Religion eine ausschlaggebende identitätsstiftende Wirkung ein. Mit 35,5 und 34,4 Prozent liegen die gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Werte bei der Frage nach dem prägendsten nationalen Identifikationsmerkmal an erster und zweiter Stelle. Die Religion scheint hierzulande also nicht bestimmend für das Gefühl des Schweizerseins zu sein. |
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