Religionen – Potential oder Gefahr?
Religion und Spiritualität in Theorie und Praxis der Entwicklungszusammenarbeit. Vernissage zum Buch von Anne-Marie Holenstein. Ein Abend für alle, die in ihrem persönlichen und beruflichen Alltag in Politik, Theologie, Pädagogik und Sozialwesen mit der Ambivalenz von Religionen kon- frontiert sind.
Programm der Vernissage:
- Anne-Marie Holenstein: "Religionen – Potential und Gefahr: Wie es zu diesem Buch kam ..."
- Adrian Loretan "Menschenrechte in den Religionen – ein Schutz vor Machtmissbrauch!"
- Toni Bernet-Strahm "Selbstkritik innerhalb der Religion. Gegen die Versuchungen des eigenen religi- ösen Anspruchs."
RomeroHaus Luzern - Welten verbinden
Das RomeroHaus ist ein offenes Bildungs- und Tagungszentrum, das sich im Gedenken an Erzbischof Oscar Arnulfo Romero vor allem der Solidarität mit der so genannt Dritten Welt verpflichtet hat.
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Eröffnet wurde das Tagungs- und Bildungshaus an der Kreuzbuchstrasse 44 in Luzern im Jahr 1986, benannt ist es nach Erzbischof Oscar Arnulfo Romero. Er wurde am 24. März 1980 in San Salvador während eines Gottesdienstes erschossen. Der Mordtat ging Romeros unnachgiebiges Engagement für die Befreiung der Armen und seine Bekehrung zu sozialer Verantwortung voraus. Der Arbeits- und Führungsstil Romeros – Offenheit nach allen Seiten – wird im RomeroHaus gelebt.
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Unter dem Slogan "Welten verbinden" soll der wachsenden Polarisierung und Ausgrenzung in der Schweiz und weltweit entgegengewirkt werden. Das RomeroHaus verbindet die reiche mit der armen Welt, Privilegierte mit Benachteiligten, Einheimische mit Auswärtigen, Individuum und Gemeinschaft, Frau und Mann, Realismus und Vision, Aktion und Kontemplation.
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Engagement und Einsatz wurzeln in der Ăśberzeugung, dass es nicht genĂĽgt, sich in Afrika, Lateinamerika und Asien fĂĽr eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Benachteiligten einzusetzen: Auch in der Schweiz muss neues Denken und Handeln entwickelt werden.