Möchtest Du auch deinen Artikel auf religion.ch publizieren?Wir suchen Dich als ambitionierten Journalist und Autor, der für unser neues Infoportal einen oder mehrere Beiträge schreibt. Du hast somit die Möglichkeit, Dich aktiv im Rahmen unserer Themen in der Öffentlichkeit einzubringen und kannst ganz nebenbei noch eine Referenz aufweisen. Für jeden veröffentlichten Artikel zahlen wir ein bescheidenes Honorar und allfällige Spesen werden gegen Belge rückerstattet. Bist Du an Themen rund um Religion in der Schweiz in all ihren Facetten interessiert? – Hier haben wir ein paar Vorschläge zu möglichen Beiträgen (die Vorschläge werden laufend aktualisiert – es lohnt sich also, immer wieder vorbeizuschauen! Damit Du weisst, wie wir uns deinen Beitrag in etwa vorstellen, findest Du hier die Richtlinien für einen Beitrag):
Bericht zum Film: „The Making of Jesus Christ"Im Frühjahr des Jahres 29 sucht der etwa 35jährige Baumeistersohn Jeschua Ben Josef aus dem kleinen, unbedeutenden nordisraelischen Dorf Nazareth den weit herum berühmten Bussprediger und Untergangspropheten Jochanan Ben Zecharya auf und lässt sich von diesem taufen. Die Geschichte ist bekannt: der Getaufte überflügelt nach wenigen Wochen den Ruhm seines Täufers. Nach dem Tod Jesus nimmt diese Geschichte eine andere Wende: statt im schrecklichen und im damaligen Verständnis äusserst schmachvollen Tod ihres Rabbi das Ende der hoffnungsvollen Bewegung zu erkennen, bleibt die Gruppe der Jünger zusammen. Was immer geschehen sein mag, der Tod des Rabbi aus Nazareth war nicht das Ende, sondern der Anfang einer Bewegung, die sich rasend schnell ausbreitete. „The Making of Jesus Christ“ ist ein Schweizer Film von Luke Gasser. Ab dem 7.März 2013 im Kino! Portrait: Der Mensch hinter dem "Bio-Tip" in FribourgImad al Kari, Besitzer des Biotip-Takeaways in Fribourg, fällt immer wieder durch seine Kunst auf, die er in seinem Falafel-Laden ausstellt. Da seine Werken sich oft beschäftigen mit religiösen, kulturellen und sehr persönlichen Ideen in Bezug auf sein Heimatland Syrien und die Schweiz, wäre es spannend, Imad al Kari zu interviewen und ein Portrait zu erstellen. Rezension: „Religion und Gemeinschaft"Welche Bedeutung haben Religionen für Migrations- und gesellschaftliche Transformationsprozesse? Häufig wird das Konfliktpotenzial von Religionen in den Fokus gerückt, obwohl sie auch Friedenspotential bergen. Thema dieses Bandes ist Integration aus christlicher und muslimischer Perspektive. Die Beiträge von christlichen und muslimischen AutorInnen setzen fünf Schwerpunkte: Grundlegende Perspektiven, Islam im Migrationskontext, theologische und religionsrechtliche Vertiefungen, interreligiöses Lernen als Herausforderung; spezifische Kontexte: Stadt, Caritas und Kirche. Inhaltlich fruchtbar ist die Vielzahl verschiedener Blickrichtungen: WissenschaftlerInnen, KirchenvertreterInnen sowie Verantwortliche aus Caritas und Verwaltung tragen aus ihrer Sicht zum Thema bei. Beitrag: Gesundheit als Religion?Wie die Gesundheit mit Religion zusammenhängt zeigt bereits die Debatte über die Sterbehilfe sehr deutlich. Es geht hier nicht nur um den Stellenwert der Gesundheit (oder eben Krankheit) der Menschen und die Frage, ob man über die eigene Wohlbefindlichkeit urteilen und entsprechende Konsequenzen und Entscheidungen treffen darf. Vielmehr steckt eine grundsätzliche Weltanschauung dahinter, die sich auf religiöser Ebene heftig diskutieren lässt. Aber auch politisch birgt das Thema Zündstoff: Kürzlich stellte die CVP lebensverlängernde Massnahmen in Frage – mit einem durchaus profanen Nebeneffekt, nämlich Kosten im Gesundheitswesen zu sparen – nun wirft man sich gegenseitig vor, Gott spielen zu wollen: die künstliche Verlängerung auf der einen Seite und die vorzeitige Beendigung – trotz medizinischen Möglichkeiten – auf der anderen Seite. Abt Martin Werlen, Vorsteher des Klosters Einsiedeln, sieht das Grundproblem der ganzen Debatte darin, dass die Gesundheit in den letzten Jahren zur Religion geworden sei. Welchen Stellenwert besitzt Gesundheit und Krankheit in der Gesellschaft und im Alltag und wie stehen Religionen hierzu und wie bringen sie sich in den Diskurs ein? Rezension: „Die wunderbare Welt der Sekten“Vom Urchristentum bis zu Scientology, von der Heiligen Römischen Kirche bis zur Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters: Gerald Willms entfaltet das Panorama der 2000-jährigen Kultur- und Ideengeschichte der religiösen Bewegungen des Abendlandes. Beginnend mit der »Sekte des Nazareners« und ihres Aufstiegs zum religiösen Global Player, gilt das besondere Augenmerk freilich immer den Parias der Religionsgeschichte: den Nonkonformisten, Verweigerern und Außenseitern. Es ist das Credo Willms`, die dauerhafte »Normalität« religiöser Abweichungen und »Sonderformen« schlicht zu dokumentieren, ohne sie zu verurteilen. Das Ziel ist weder Rechtfertigung noch gar »Verharmlosung«, sondern der Versuch, das So-und-nicht-anders-Sein der sogenannten »Sekten« verstehbar zu machen. Und das heißt vor allem, die Ideen und Weltanschauungen der religiösen Phänomene zu begreifen und sie in ihre historischen, kulturellen und sozialen Zusammenhänge einzuordnen. Gerald Willms (2012): Die wunderbare Welt der Sekten. Von Paulus bis Scientology. 1. Aufl. 2012 , Vandenhoeck & Ruprecht. Für weitere Informationen und Fragen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Aktualisiert am: 22.09.2011 |