„...denn die Menschen sind alle Geschwister“
Geschrieben von: Lena Mumenthaler   
Samstag, 19. November 2011 15:21

Eine Ausstellung zu Musliminnen und Muslimen im Kanton Bern
Bericht zur Vernissage am 1. November 2011

Der Islam hat viele Gesichter, und Muslime und Musliminnen sind nicht grundsätzlich anders als der Durchschnittsschweizer. Dies möchte die Ausstellung, die noch bis zum 3. Dezember in der Heiliggeistkirche in Bern zu sehen ist, zeigen. Zwanzig Muslime und Musliminnen aller Altersgruppen und Nationalitäten beantworteten dieselben Fragen: „Was war bis anhin der glücklichste Moment in deineStefan Maurer, Fotografm Leben?“ und „Was bereitet dir Sorgen?“ gehörten dazu. Die verschiedenen Antworten zeigen auf, dass Musliminnen und Muslime dieselben Hoffnungen und Sorgen haben wie alle Menschen. Die Geburt der Kinder oder der Lehrabschluss wurden zum Beispiel als glücklichster Tag erwähnt, aber auch der Tag, an dem der Asylantrag angenommen wurde. Sorgen machten sich die zwanzig Personen über die Zukunft der Kinder, die Umweltverschmutzung oder über die politische Situation im ihrem Heimatland. Die Porträtierten wurden auch nach ihrem Glauben gefragt, und auf den zwanzig Plakaten sind zwanzig verschiedene persönliche Ansichten zum Glauben zu lesen. Die kurzen Interviews, die auf den Plakaten nachzulesen sind, werden von Bildern des Fotografen Stefan Maurer begleitet. Zusammen bieten sie einen kurzen Einblick in das Leben von zwanzig verschiedenen Menschen.

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Christlich und Radikal
Geschrieben von: Ann-Katrin Gässlein   
Montag, 02. März 2009 11:55

Filmrezension "Der Pfad des Kriegers" 

"Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ Matthäus 10.34

Ein junger Ministrant aus Europa will Priester werden, engagiert sich für soziale Gerechtigkeit in einem der ärmsten Länder der Welt – und wird zum Commandanten Miguel, der in den Untergrund geht und bei einer Entführungsaktion ums Leben kommt. „Der Pfad des Kriegers“ ist eine Film-Dokumentation, die Verwandte, Freunde und ehemalige Weggefährten von Michael Nothdurfter zu Wort kommen lässt. Der Regisseur selbst erklärt sich zu Beginn des Films in der Erzählstimme als ehemaliger Jugendfreund; schafft damit eine Atmosphäre von Nähe und Vertrautheit.

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Religulous - zwischen Lächerlichkeit und Religiosität
Geschrieben von: Stefan Nadile   
Dienstag, 25. November 2008 07:04

Die im Buddhismus ihren Ursprung findenden drei Affen auf dem Werbeplakat des Films „Religulous“, der zurzeit in den Kinos läuft, stellen bereits von vornherein eine klare Aussage dar: Die drei monotheistischen Weltreligionen – markiert durch entsprechende Symbole und Halsketten, die diese Affen tragen – wollen weder sehen, hören, noch sprechen. Ganz im Gegensatz zu Bill Maher, seines Zeichens Komiker, Schriftsteller und vor allem zentrale Figur und einer der Produzenten der „Dokumentation“ Religulous.

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Einmal Jenseits und zurĂĽck
Geschrieben von: Serina Heinen   
Sontag, 26. Oktober 2008 12:46

Mein Weg zum „Jenseits“ führte durch einen dunklen Vorraum, in dem sich zwei Geister aufhielten und mir das Thema der Ausstellung näher brachten. Beim Weitergehen erschien die Anzeige „Goodbye“, die mir den Eingang zum „Jenseits“ signalisierte: Der Beginn der Ausstellung und sogleich der Beginn einer Reise durch ein thematisches Spannungsfeld. 

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