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Geschrieben von: Stefan Nadile
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Dienstag, 01. April 2008 01:00 |
Der Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) scheint mit der Wiedereinführung des Religionsunterrichts eine Möglichkeit zu sehen, der „drohenden Ignoranz“ der kulturellen Hintergründe Einhalt gebieten zu können.
Ausgehend von der Aufklärung und der Französischen Revolution – bis hin zum Versuch der ganzheitlichen Verbannung der Religion aus dem öffentlichen Raum – ist der Begriff der Säkularisierung in Europa fester Bestandteil des Diskurses geworden, unter anderem in Bezug auf die Rolle des Christentums in der öffentlichen Schule. Nicht zuletzt konnte das Christentum mit Hilfe des Begriffs der Säkularisierung quasi konserviert werden. Der Dachverband der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer hat in seiner Position vom letzten Oktober „dramatische Veränderungen“ in den letzten Jahrzehnten festgestellt: Das Kruzifix an der Wand und die Schulgebete seien mit einigen wenigen Ausnahmen aus dem Schulzimmer verschwunden; die christlichen Feste verkämen immer mehr zu einem „kulturhistorischen Bildungsgegenstand“. |
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