Omair Kedidi

Muslim oder Schweizer? Sag mir wie du heisst und ich sag dir, wer du bist

In einer pluralistischen Gesellschaft zu leben, ist nicht immer einfach. Der Übergang vom Status der Eingewanderten in denjenigen der Einheimischen bringt viele gesellschaftliche Herausforderungen mit sich. Dieser Prozess ist zwar nicht einfach, aber ihn zu erleben und mitgestalten zu dürfen ist ein Privileg, das nicht vielen Menschen zuteilwird. 

«Das erste Mal, dass jedes muslimische Kind subtilen Rassismus erlebte, war, als Microsoft Word eine rote Linie unter unseren Namen setzte.» So beschrieb ein Twitter-User eine Erfahrung, die viele im Westen gross gewordene Musliminnen und Muslime machen. Rot unterstrichen werden im Word-Programm jene Wörter, die im Wörterbuch der gewählten Sprache nicht vorhanden sind. Also Wörter, die der Sprache des Dokuments fremd sind. Diese rote Zickzacklinie, die sich unter dem Eigennamen zieht – die Manifestation der eigenen Identität –, ist mehr als nur eine Linie; sie ist ein Symbol für die Identitätsambiguität, die einen als Muslimin und Muslim im Leben in der Schweiz begleitet. Denn unabhängig davon, wie gut die Kinder von Migrantinnen und Migranten die Sprache beherrschen oder wie ähnlich sie ihren Mitmenschen ohne Migrationsbiografie sehen, sobald sie ihren Namen nennen, wird ihnen vom Gegenüber die Zugehörigkeit abgesprochen und sie werden zu Fremden im eigenen Land gemacht. 

Das Ablaufdatum der Zugehörigkeit

An sich ist fremd zu sein kein Problem. Schliesslich ist man in den Ferien auch fremd. Unangenehm wird das Fremdsein, wenn sich die betroffene Person als Einheimische sieht. In diesem Fall wird ein Aspekt der eigenen Identität von derselben Gruppe verleugnet, der man sich zugehörig fühlt. Dieser Teil der Persönlichkeit wird zum umkämpften Gebiet; die «fremde» Person versucht in eine Gruppe einzutreten, die das verhindern will. 

Bei jungen Schweizer Musliminnen und Muslimen spielt sich das so ab, dass sie ihre Tage wie andere Schweizerinnen und Schweizer leben – für eine aussenstehende Person wären kaum Unterschiede zu erkennen. Dennoch fühlen sich viele junge Schweizer Musliminnen und Muslime anders. Denn abgesehen von ihnen muss niemand auf den nächsten Vorfall warten, der bei der Mehrheitsgesellschaft eine Distanzierung auslöst. Sie warten, denn mittlerweile wissen junge Schweizer Musliminnen und Muslime, dass ihre Zugehörigkeit zur Lichtseite der Gesellschaft mit einem unsichtbaren Ablaufdatum versehen ist und dieses nur durch wiederholte Distanzierungen erneuert werden kann. 

Die eigenen Bubble

Dieses Ringen zwischen Aufnahme und Ausgrenzung nimmt oft dann ein Ende, wenn man entweder einen Mikrokosmos gefunden hat, der diese komplexen Identitäten akzeptiert oder das Label des Fremdseins internalisiert, als der oder die Fremde lebt und in der Fremde seinen Frieden findet. Beiden Gruppen ist bewusst, dass sie einer Bubble zugehören, wobei der Unterschied in der antagonistischen Beziehung zur Mehrheitsgesellschaft liegt. Erstere Gruppe situiert sich innerhalb der Mehrheitsgesellschaft und sieht sich als Subkultur als Teil des Ganzen. Letztere sieht sich ausserhalb des Kollektivs; manchmal verstossen und manchmal auserwählt, verstossen zu sein. 

Wir müssen lernen zu akzeptieren, dass Kulturen eine Summe ihrer Subkulturen sind und dass das Zusammenspiel der verschiedenen Bubbles den Menschen ausmachen.

Das Ideal liegt im Verlassen der Illusion der Homogenität. Wie eine Fata Morgana verspricht sie uns – in den Weiten des Lebens irrend, nach Sicherheit durstend – eine Oase von Gleichgesinnten, die uns in unseren Vorstellungen über die Welt bestätigen. Aber genauso wie eine richtige Fata Morgana unser Leben bedroht, droht die Erzwingung von Homogenität das Gefüge der gesellschaftlichen Kohäsion zu zerreissen.  Wir müssen lernen zu akzeptieren, dass Kulturen eine Summe ihrer Subkulturen sind und dass das Zusammenspiel der verschiedenen Bubbles den Menschen ausmachen. Denn zuletzt ist auch die sogenannte Mehrheitsgesellschaft ein Zusammenschluss verschiedener Subkulturen, welche ihre gemeinsamen Identitätsfaktoren, wie Herkunft und Glaubensrichtung, als die primären identitätsstiftenden Aspekte des menschlichen Daseins propagieren.

Religiöse Identität in einer säkularen Gesellschaft

Die Identität eines jeden Individuums besteht aus mehreren Teilidentitäten. Die Gewichtungen der Einzelteile sind von Person zu Person unterschiedlich. Diese einzelnen Aspekte der Identität entspringen teilweise dem Individuum und teilweise seiner Umwelt, wobei es hier wiederum Überlappungen gibt. Teilweise hat die gleiche Teilidentität mehr als nur eine Dimension; sie bezieht sich sowohl auf das Individuum als auch auf das Kollektiv. Und abhängig davon, wie viel Akzeptanz die Identitätsaspekte mit den höchsten persönlichen Gewichtungen in der Gesellschaft finden, fühlt man sich mehr oder weniger zugehörig.

Wächst man in säkularen Gesellschaften auf und ist selbst gläubig, dann unterscheidet sich die Identität in Bezug auf die Religion von derjenigen einer Person, die in religiösen Gesellschaften aufgewachsen ist.

Als Beispiel soll uns hier die Religiosität dienen. Jeder Mensch identifiziert sich durch den Glauben. Sei es nun, dass man glaubt oder eben «nicht glaubt». Der Bezug zum Thema Religion und Glaube hängt sowohl von der inneren Akzeptanz als auch von der gefühlten Wahrnehmung Dritter ab. Wächst man in säkularen Gesellschaften auf und ist selbst gläubig, dann unterscheidet sich die Identität in Bezug auf die Religion von derjenigen einer Person, die in religiösen Gesellschaften aufgewachsen ist. 

Die Religiosität hat sowohl eine persönliche Dimension im Sinne der persönlichen Beziehung zum Transzendenten als auch zwei kollektive im Sinne der Zugehörigkeit zur Gesellschaft, wo man entweder zur generellen Gruppe der Gläubigen respektive Nichtgläubigen gehört und zur spezifischen Glaubensrichtung, der man unter Umständen angehört. Je nachdem, wie die Erziehung seitens der Eltern war und wie die eigenen Überzeugungen sind, wird diese Teilidentität unterschiedlich gewichtet. Dabei kann es auch sein, dass eine Person, die gläubig ist, der Religiosität keine grosse Gewichtung gibt und nur an den höchsten Feiertagen an religiösen Ritualen teilnimmt, hingegen eine Person, die an keine Gottheit glaubt, der Religiosität eine grosse Gewichtung zuspricht und sich in ihrer Freizeit mit Debatten und Gottesbeweisen auseinandersetzt. 

Omair Kedidi beim Wandern in den Schweizer Bergen.

Dieses Spannungsfeld zwischen der persönlichen und kollektiven religiösen Identität stellt junge Schweizer Musliminnen und Muslimen immer wieder vor neue Herausforderungen. Und dies nicht nur in den Räumen, die ihre Eltern geschaffen haben, sondern auch in einer Gesellschaft, wo sie als die Anderen gelesen werden.  

Ein problematisches Bild von Religion

Gemäss der Strukturerhebung vom Jahr 2020 sehen sich im Kanton Zürich rund 34% der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren keiner Religion zugehörig. Bei den 25-44-Jährigen beträgt dieser Anteil mehr als 41%. Der momentane Stand spiegelt die Entwicklung der Gesellschaft in eine Richtung der Säkularität. Dieser soziale Wandel vollzieht sich nicht unabhängig von Werten.

Religiosität stellt aus dieser Perspektive hingegen ein «überholtes Relikt aus einer anderen Zeit» dar.

Der Wandel selbst wird gemeinhin als bedeutender Fortschritt der Moderne verstanden. Religiosität stellt aus dieser Perspektive hingegen ein «überholtes Relikt aus einer anderen Zeit» dar. Religionen werden tendenziell als irrational, gefährlich, friedens- und demokratiegefährdend angesehen; religiöse Menschen seien im Gegensatz zu nichtreligiösen Menschen abhängig, unfrei und nicht rational.[1]

Manifestationen dieser oft unbewussten Einstellung finden sich im Alltag nicht selten in der Form von Gegenüberstellungen von Religion und Vernunft, wodurch insinuiert wird, dass sich das Begriffspaar diametral gegenübersteht. Ein Beispiel hierfür erlebte ich in einer Rechtsvorlesung, wo wir über die mittlerweile stärkere Forderung nach Gesetzgebung seitens der Bevölkerung sprachen, die unser Professor, spontan und ohne lange zu überlegen, so erklärte, dass die Menschen früher sehr religiös waren, heute hingegen sei man technisiert und vernunftgetrieben.

Weil man immerzu ein ganzes Kollektiv repräsentiert

In einem Klima, das Religionen ohnehin nicht besonders wohl gesonnen ist, steht der Islam gemäss Stolz und Englberger als «schlechte» und «fremde» Religion ganz besonders im Vordergrund.[2] Was es bedeutet, Anhängerin oder Anhänger einer doppelt negativ konnotierten Religion zu sein, erklärt der deutsche Autor Ozan Zakariya Keskinkiliç in seinem Buch Muslimaniac:

 «Muslimin oder Muslim zu sein, das bedeutet, ein Etikett wie «liberal», «säkular» oder «modern» dem eigenen Namen voranstellen zu müssen, um den Zweifel aufzulösen, dass man doch böse, radikal, antidemokratisch oder gewalttätig ist – denn der Name Muslim:in allein zieht das Misstrauen wie ein Magnet an. Muslimin oder Muslim zu sein, heisst einen schweren Rucksack voller Erwartungen und Verantwortungen zu tragen, weil man immerzu ein ganzes Kollektiv repräsentiert. Jeder noch so kleine Fehler wird zum Anlass genommen, ein Urteil über alle zu fällen. Muslimin oder Muslim zu sein, heisst niemals Individuum, immer Aushängeschild zu sein.»[3]

Das Versprechen der säkular-humanistischen Gesellschaft

Hier werden durch die Dominanzkultur Vorstellungen einer Norm geschaffen, welche der gesellschaftlichen Pluralität nicht entsprechen und jedem Muslim und jeder Muslimin wird ihre Individualität abgesprochen, womit auch die innerislamische Pluralität abgebaut wird. Denn hinter Ayşe und Mohamed steckt mehr als das Etikett verrät; sie sind Künstlerinnen und Künstler, Sportlerinnen und Sportler, Otakus und Nerds. Durch den sozialen Zwang, stets für «den Islam» einzustehen, werden jegliche andere Aspekte ihrer Menschlichkeit ignoriert und nur ihre Zugehörigkeit zum Islam, die nicht immer gleich stark ausgeprägt ist, anerkannt. Es scheint hier, dass das Versprechen der säkular-humanistischen Gesellschaft, nämlich die Anerkennung des Menschen seiner Würde wegen und nicht aufgrund einer allfälligen Zugehörigkeit zu einer Religion oder Herkunft, für bekennende Schweizer Musliminnen und Muslime nicht gilt. 

Junge Musliminnen und Muslime, die in der Schweiz aufgewachsen sind, oft einen Migrationshintergrund aufweisen und der Religiosität in ihrem Leben eine grosse Bedeutung zumessen, werden dreifach marginalisiert. Sie sind nicht nur «die Religiösen», sondern zudem spezifisch «die Moslems», und oben drauf noch «die Ausländer». Spricht man mit diesen jungen Erwachsenen, die sich in der Gesellschaft aktiv engagieren, spürt man schnell heraus, dass die Suche nach der Zugehörigkeit in vollem Gange ist und dass die dreifache Etikettierung mit der Selbstbestimmung ihrer eigenen Teilidentitäten in Konflikt steht.  

Das Menschsein als gemeinsamer Nenner

Ambiguitätstoleranz bezeichnet die Fähigkeit, bei Menschen das gleichzeitige Vorhandensein von Eigenschaften, die man selbst als positiv und solchen die man als negativ wertet, zu dulden, ohne die Person als Ganze einseitig zu werten. Kurzgesagt: Die Fähigkeit, Menschen in Grautönen zu sehen statt nur in Schwarz und Weiss. 

Bei pluralistischen Gesellschaften ist die Ambiguitätstoleranz die Grundlage des sozialen Friedens.

Diese Fähigkeit ist eine der grundlegenden Bedingungen für gesunde Beziehungen bei jedem Menschen. Auch in scheinbar homogenen Gesellschaften ist jeder Mensch zu einem gewissen Teil fremd. Denn genauso wie jedes Individuum einzigartig ist, sind auch die Identitätsgemische einzigartig und keine zwei Identitäten identisch. Bei pluralistischen Gesellschaften ist die Ambiguitätstoleranz die Grundlage des sozialen Friedens. Nur wenn Menschen nicht aufgrund ihrer Herkunft, Religionszugehörigkeit oder anderer Merkmale, die sie zu einer Minderheit machen, verteufelt, diskriminiert und angefeindet werden, kann die Gesellschaft in Frieden leben. 

Der Schlüssel liegt darin, dass wir keinen so grundlegenden und grossen Aspekt unserer Identitäten haben, wie das Menschsein. Und dieser Aspekt ist auch unser gemeinsamer Nenner. Unabhängig davon, ob wir den Respekt vor unseren Mitmenschen als Konsequenz einer Schicksalsgemeinschaft der Erdbewohner oder als Konsequenz der Liebe zum Schöpfer sehen, so muss uns allen zu jedem Zeitpunkt klar sein, dass die bestmögliche Verwirklichung unserer Persönlichkeiten nur durch diesen Respekt zu erreichen ist. 

Mühsames Privileg

Jede Entität, die ein Wachstum durchmacht, fängt im Kindesalter fremdbestimmt und abhängig an. Im Verlauf ihres Lebens erlebt sie einen steten Wandel in Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit. Der Weg dorthin ist ein Findungsprozess, bei dem es darum geht, sowohl sein Inneres wie auch seinen Platz in der Umwelt zu finden. Sollten bei diesem Prozess die essenziellen Fragen des Seins beantwortet werden, so kommt es unweigerlich zu einem Hadern; mit sich selbst und mit der eigenen Umwelt. Dieses Hadern soll keineswegs negativ gewertet werden, denn genauso wie Muskelaufbau mit Schmerzen verbunden ist, handelt es sich hierbei um einen Identitätsmuskelkater, an dessen Ende die Vorstellung darüber ein Stückchen klarer wird, wo und wie man dazugehört. 

Dass man zu einer der ersten Generationen gehört, ist geradezu beneidenswert.

Der Weg der Musliminnen und Muslimen in der Schweiz ist noch frisch und nicht eingetreten. Das bedeutet, dass noch viel Arbeit ansteht, bevor die jungen Schweizer Musliminnen und Muslimen wissen, wie sie sich als Teil der Schweiz definieren. Diese Arbeit muss als das Privileg, das sie ist, erkannt werden. Denn je mehr Generationen einer Gemeinschaft in einem spezifischen Kontext bestehen, desto grösser ist die Vorbelastung dieser Gemeinschaft. Will man dies auf die Lebensspanne eines Menschen zurückführen, so ist es mit der zunehmenden Fremdbestimmtheit und Abhängigkeit im hohen Alter zu vergleichen, wo man u.a. die Konsequenzen des jüngeren Ichs zu ertragen hat. Im Falle von mehrgenerationalen Gemeinschaften können viele dieser Konsequenzen aus Zeiten kommen, bevor die junge Generation geboren wurde. Dass man zu einer der ersten Generationen gehört, ist geradezu beneidenswert.

Aber genauso, wie grosses Handlungspotenzial ein Privileg ist, entsteht dadurch auch eine Verantwortung. Eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, sie zu schützen; gegenüber sich selbst, sich zu entfalten, und gegenüber der Zukunft, für sie vorzusorgen. 

Diese Dichotomie von Privileg und Verantwortung ist es, die das Denken junger Schweizer Musliminnen und Muslime durch diese Zeiten des Aufbaus leiten soll. Während das Denken an das Privileg die Freude und Freiheit hervorhebt, steht die Verantwortung wie ein Wächter da und erinnert sie daran, dass ihre Handlungen Folgen haben. 

In diesem Sinne sollen wir uns unserer Position als Sachwalter dieses Abschnittes von Raum und Zeit bewusst werden und versuchen, wo und wann auch immer wir sind, Setzlinge für die Zukunft zu pflanzen.


[1] Inspiriert von der Masterarbeit von Rafaela Estermann, Im Spannungsfeld zwischen Säkularität und Religion (unveröffentlicht), S. 10f.

[2] Stolz, Jörg, und Thomas Englberger, Die Wahrnehmung und Bewertung von Religion(en), in: Religion und Spiritualität in der Ich-Gesellschaft: Vier Gestalten des (Un-)Glaubens, herausgegeben von Jörg Stolz, Judith Könemann, Mallory Schneuwly Purdie, Thomas Englberger und Michael Krüggeler, 150–171 (2004). Zürich: Theologischer Verlag. 

[3] Keskinkiliç Ozan Zakariya, Muslimaniac (2021), S. 78.

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Autor:in

  • Omair Kedidi

    Projektleiter für Organisationsentwicklung bei der Vereinigung der Islamischen Organisationen Zürich (VIOZ) ||| Omair Kedidi ist Aktiv- und ehemaliges Vorstandsmitglied des muslimischen Studierendenverbands des Kantons Zürich (Muslim Student Association Zurich, MSAZ) und Projektleiter für Organisationsentwicklung bei der Vereinigung der Islamischen Organisationen Zürich (VIOZ).

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Ein Gedanke zu „Muslim oder Schweizer? Sag mir wie du heisst und ich sag dir, wer du bist

  • Hasan Taner Hatipoglu sagt:

    Sehr schöner Artikel. Vielen Dank und Gratulation Bruder Omair.
    Als alter Mann (67), wenn ich solche junge Muslim:innen sehe, bin ich einerseits stolz, andererseits habe ich Hoffnung für die Muslim:innen in Zukunft als „selbstverständlicher“ Teil dieser Gesellschaft.
    Geschwisterlicher Gruss.

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